Röntgenstrahlen
Ein Hundebesitzer sandte die Fellhaare seines Hundes zur Untersuchung ein, da das Tier auffälliges Verhalten zeigte. Die Analyse ergab Hinweise auf „radioaktive Strahlung“. Der Besitzer widersprach zunächst und wies darauf hin, dass der Hund erst zwei Tage nach Einsendung der Proben geröntgt worden sei.
Wichtige Klarstellungen: Röntgenstrahlen entstehen nicht durch radioaktiven Kernzerfall, sie sind jedoch ebenfalls ionisierende Strahlung und können gesundheitsschädlich sein. Außerdem sind Zeitpunkt und Zweck der Tests zu unterscheiden: Zuerst dient die Probenanalyse der Identifikation des Organismus; anschließende Messungen lesen den aktuellen Zustand des Organismus aus (Echtzeitverfahren).
Der Besitzer war überrascht über die Präzision der Haaranalyse. Auf Grundlage der Befunde wurde eine passende Therapie für den Hund eingeleitet, die innerhalb weniger Wochen erfolgreich anschlug.
Ermüdungserscheinungen / lethargisches Verhalten
Eine Hundebesitzerin beklagte, ihr Hund zeige „Ermüdungserscheinungen“ und sei nicht mehr so lebendig wie früher. Eine Haaranalyse wurde durchgeführt. Der Therapeut hatte in den Ergebnissen das Vorliegen eines Geburtsproblems gesehen. Außerdem wurde eine „Operation“ angezeigt, die nicht so gut verlaufen ist. Schließlich war ein Ernährungsmangel vorgelegen. In der Ergebnisbesprechung bestätigte die Hundebesitzerin das Geburtsproblem, es musste seinerzeit sogar ein Tierarzt gerufen werden. Die Operation war auch korrekt, denn der Hund wurde kastriert und das Futter wurde vor kurzem umgestellt. Die ausgearbeitete Therapie war ein voller Erfolg. Ein gut verträgliches Futter wurde ausgetestet und der Hund erholte sich innerhalb kurzer Zeit.
Radioaktive Belastung
Eine Hundebesitzerin sandte Haare ihres Hundes zur Analyse. Die Befunde überraschten den Therapeuten sehr. Unter anderem gab es eindeutige Hinweise auf radioaktive Belastung und Hitzeschäden. Zur Sicherheit wurde ein weiterer Test durchgeführt. Die Ergebnisse blieben unverändert. Im Gespräch warnte der Therapeut die Hundebesitzerin vor den eigenartigen Ergebnissen.
Doch nicht die Ergebnisse, sondern das Gespräch war interessant: Es handelte sich um einen Sprengstoffspürhund der Bundeswehr, der in radioaktiv belasteten Einsatzgebieten tätig war und vor drei Jahren in Mali mit Außentemperaturen von bis zu 59°C eingesetzt wurde. Die Hundebesitzern war von den Ergebnissen total beeindruckt, denn damit hatte sie auf keinen Fall gerechnet. Eine anschließend durchgeführte Therapie verlief erfolgreich, vor allem, der Körper des Hundes wurde wieder rehabilitiert.
Fehlbiss festgestellt
Für einen Bernhardiner wurde eine Haaranalyse durchgeführt. Der Therapeut hatte den Hund zuvor nicht gesehen; der Besitzer übermittelte lediglich eine Haarprobe ohne zusätzliche Angaben. Die Analyse ergab überraschend einen Fehlbiss. Der Therapeut war etwas irritiert über diese Feststellung. Bei der anschließenden Ergebnisbesprechung erklärte der Besitzer, er verstehe jetzt, warum sein Hund die Knochen stets ungewöhnlich zerkaut. Das war für ihn immer ein Rätsel. Ansonsten war der Hund kerngesund.
Sauerstoffmangel im Gewebe (“Blutungsanämie”)
Eine langjährige Kundin ließ wie gewohnt eine Analyse für ihren Hund durchführen. Die Befunde zeigten eine akute Blutungsanämie — eine Verringerung der roten Blutkörperchen, die für den Sauerstofftransport verantwortlich sind. Eine deutliche Unterfunktion führt dazu, dass der Hund bei Belastung nahezu zusammenbricht, da der Organismus nicht mehr ausreichend arbeitet.
Die Kundin bestätigte, dass ihr Hund bereits zweimal beinahe in Ohnmacht gefallen sei, weil er überfordert war. Nach der Untersuchung wurde die Belastung des Hundes reduziert; sein Zustand verbesserte sich deutlich. Zusätzlich wurde eine unterstützende, kleine Therapie empfohlen, damit das Tier rasch wieder zu Kräften kommt. Ansonsten war der Hund sehr gesund.
Läufigkeitsstörung und Futterunverträglichkeit
Eine langjährige Kundin sandte Fellhaare ihrer Hündin zur Analyse ein. Die Erstuntersuchung erfolgt anonym, ohne Informationen zum untersuchten Tier. In der anschließenden Besprechung ergab sich, dass die Hündin etwa 1,5 Jahre alt ist und die Läufigkeit noch ausbleibt.
Daraufhin wurde ein kostenloser Spezialtest durchgeführt. Dieser bestätigte die Läufigkeitsstörung und zeigte zusätzlich eine schwere Futterunverträglichkeit. Basierend auf dem Befund wurde eine konsequente Futterumstellung empfohlen, da der zuvor beobachtete Juckreiz mit der Ernährung in Zusammenhang stand.
Ergebnis: Nach etwa vier Wochen – bei sofortiger Umstellung der Ernährung – trat die Läufigkeit ein und der Juckreiz verschwand weitgehend.
Untergewicht und Antriebslosigkeit
Eine Hündin zeigte deutliches Untergewicht und war auffallend lustlos. Nach Auswertung der Haaranalyse wurde eine Therapie empfohlen: Ein unterstützendes Medikament kombiniert mit einer gezielten Futterumstellung.
Ergebnis: Die Behandlung war erfolgreich — die Hündin nahm zu und zeigte deutlich mehr Lebensfreude. Die Besitzerin bedankte sich herzlich, da sich ihr junger Hund nun gut entwickelt.
Starker Juckreiz und Futterprobleme
Eine Hündin litt unter starkem Juckreiz und hatte sich an den Beinen teilweise schon blutig gekratzt. Auch die Fresslust war deutlich vermindert. Nach einer Haaranalyse wurde eine Therapie gegen den Juckreiz verordnet und das Futter überprüft.
Die Befunde zeigten, dass verschiedene Symptome erblich bedingt sind (z. B. allergische Reaktionen auf Milben). Durch eine gezielte Futteranpassung ließ sich der Juckreiz sehr gut bessern. Zusätzlich wurde ein Notfallmittel gegen akuten Juckreiz empfohlen, falls die Probleme wieder auftreten sollten. Die Besitzerin ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
Futterempfehlung und Unverträglichkeitstest
Eine Hundebesitzerin wollte wissen, ob eine Haaranalyse Futterempfehlungen und Unverträglichkeiten aufzeigen kann. Aufgrund der Vielzahl an Angeboten war sie unsicher, welches Futter für ihre Hündin geeignet ist.
Die Haaranalyse zeigte, welche Futtersorten gut vertragen werden. Die Therapie bestand ausschließlich in einer gezielten Futterempfehlung: Eine nach Verträglichkeit gegliederte Liste mit „sehr gut verträglich“, „verträglich“ und „nicht gut für den Organismus“ für Nass- und Trockenfutter.
Kastration und Geburtsschaden
Eine Hundebesitzerin gab Haare ihres Hundes zur Analyse, einfach um zu sehen, wie der aktuelle Zustand des Hundes ist. Ohne vorliegende Informationen über den Hund ergab die Analyse Hinweise auf ein Geburtstrauma. Außerdem zeigte sich, dass eine Operation stattgefunden hatte, die nicht optimal verlaufen ist. Beides wurde von der Besitzerin bestätigt. Zum Geburtsverlauf gab es bereits vor einigen Jahren eine entsprechende Einschätzung durch den Tierarzt. Die Operation war eine Kastration.
Würmer und Wirbelsäule
Ein Rüde zeigte auffälliges, eingeschränktes Verhalten und wirkte weniger agil als sonst. Die Halterin veranlasste eine Haaranalyse, die ihre Beobachtung bestätigte: Der Hund war verwurmt und wies bakterielle Belastungen auf. Außerdem waren an der Wirbelsäule mindestens zwei Blockaden erkennbar (7. Halswirbel und 3. Lendenwirbel). Nach einer entsprechenden Therapie verbesserte sich der Zustand des Hundes deutlich.
Hepatitisvirus und Hitzeschaden
Eine besorgte Hundebesitzerin stellte fest, dass ihr Hund schlecht fraß und das normale Bewusstsein beeinträchtigt wirkte. Eine Haaranalyse bezüglich des Hundes ergab eine Infektion mit dem Hepatitis-Virus. Die Symptome bestätigten diesen Befund. Außerdem zeigte die Analyse eine starke Hitzeempfindlichkeit: Offenbar hatte der Hund vor längerer Zeit, vermutlich kurz nach der Geburt, durch Infrarot- bzw. Wärmelampen einen Hitzeschaden erlitten. Gegen das Virus wurde eine passende Therapie empfohlen. Nach knapp einer Woche erholte sich der Hund vollständig und war wieder fröhlich.
Fraktur des Schultergelenks und Eisenmangel (wahrscheinlich) durch Blutverlust
Ein kleiner Hund wirkte müde und hatte kaum Appetit. An manchen Tagen lief er am Napf vorbei, ohne ihn zu beachten. Eine Haaranalyse des Hundes brachte schockierende Befunde für den Therapeuten: starker Eisenmangel und eine Fraktur im Schultergelenk. Auf Nachfrage bestätigte die Besitzerin, dass der Hund kürzlich „unters Pferd“ gekommen sei — das Pferd habe den Hund weggesprungen bzw. weggetreten, was zunächst harmlos schien, aber offenbar den Bruch verursacht hat. Die Fraktur führte vermutlich zum Blutverlust und damit zum ausgeprägten Eisenmangel. Nach einer gezielten Therapie erholte sich der Hund und es geht ihm heute sehr gut.